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Projekte für und mit der AWO Gettorf

Veröffentlicht von Administrator (soerenhenning) am 27.02.2010
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20 Studierende haben sich mit der AWO im Sommersemester intensiv beschäftigt. Tolle Ergebnisse konnten der Presse als Ergebnis vorgestellt werden.

Im Rahmen von Seminaren am Lehrstuhl für Schulentwicklung der CAU in Kiel hat Herr Prof. Dr. Uwe Hameyer mit ca. 20 Studierenden Projekte für die und mit der AWO Gettorf und Umgebung e. V. im Sommersemester 2009 auf den Weg gebracht, die für uns von unheimlichem Wert sind und die wir der Öffentlichkeit, vielleicht auch zum Nachahmen, gern vorstellen würden.

Jeweils ein AWO Mitarbeiter war 'Begleiter' oder Testperson einer 3-5 köpfigen Studierendengruppe. Folgende Themen wurden behandelt:

A) Erstellen einer Stakeholderanalyse für die neue Leiterin der Offenen Jugendarbeit, Frau Andrea Lange, in den Umlandgemeinden. Hintergrund: Frau Lange muss sich als neue Leiterin einen umfangreichen Überblick über alle für sie wichtigen Kontaktpersonen in den Umlandgemeinden des Amtsbereiches Dänischer Wohld verschaffen. Die Studierenden erarbeiten mit ihr eine Prioritätenliste und helfen so bei der Kontaktaufnahme.

B) Das AWO Lernspiel:
Die AWO bewegt sich sehr schnell und wächst auch sehr schnell. Es kommen immer wieder neue Mitarbeiter ins Boot. Der Infofluß und die Einarbeitung kommen da oft zu kurz und erzeugen Unzufriedenheit und unnötige Reibungsverluste. So streicht Zeit ins Land, die wir doch eher unseren Klienten zur Verfügung stellen möchten. Um mit Spaß und einprägsam zu 'be'greifen, wie die AWO tickt, was zu bedenken ist und wie welche Strukturen verlaufen, haben Studierende unter Mitwirkung mehrerer Mitarbeiter und begleitet durch unsere noch recht neue Mitarbeiterin Frau Alice Dolenga ein AWO Lernspiel entwickelt. Es handelt sich um ein Brettspiel mit Frage- und Aktivkarten. Macht richtig Spaß!

C) Debriefing in Bezug auf das Ausscheiden von Mitarbeitern:
In so einem wachsenden Laden, wie der AWO kommt es nicht nur zu Neueinstellungen sondern auch zu Entlassungen oder Veränderungswünschen von Mitarbeitern hin zu anderen Arbeitsfeldern und Trägern. Mit jedem Mitarbeiter, der die AWO verläßt, verläßt auch viel Wissen das Unternehmen. Nicht selten kommt es vor, dass wir auch noch nach einem halben Jahr alten Mitarbeitern 'hinterher telefonieren' müssen, weil die etwas WISSEN, was wir nicht wissen. Um das Wissen VOR dem Ausscheiden im Unternehmen besser zu sichern, entwickelt eine Studierdengruppe eine Checkliste. Die Checkliste wird an 'Lebendbeispielen' erprobt :)

D) Debriefing in Bezug auf Fortbildungen:
Nach jeder externen Fortbildung kommen die Mitarbeiter zu 'Tür und Angel Gesprächen' zusammen und berichten von ihrer tollen Fortbildung zum Thema.... Selten wird das Wissen aber strukturiert und transparent an die anderen Kollegen weiter gegeben. Um diesem Zustand Abhilfe zu leisten und uns alle mehr zu BILDEN, hat eine Gruppe von Studierenden etwas tolles erarbeitet.

E) Zusammenarbeit Schule-AWO:
Die Zusammenarbeit zwischen den Gettorfer Schulen und der AWO ist sehr, sehr aktiv. Natürlich bleiben auch da Reibungsverluste nicht aus. Um Schwachstellen besser zu erkennen und Instrumente zu entwickeln, Infoschwund abzubauen, hat sich Frau Ulrike Lau mit einer Studierendengruppe auf den Weg gemacht.

F) AWO als lernende Organisation:
Last but not least nun die Frage, die uns bewegt. Ist unsere AWO Gettorf und Umgebung e. V. mit all den kreativen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, der ganzen Kooperation mit den Hochhschulen, den ständigen Fortbildungsangeboten und, und, und eine sogenannte 'Lernende' Organisation? Dieser Frage wird die sechste Gruppe auf den Grund gehen und ggf. abschließend gute Tipps geben, wie AWO noch mehr lernen kann :)

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Zuletzt geändert am: 27.02.2010 um 15:16

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